Kanada 2016 - Naturfotografie

Thüringen
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Kanada 2016

Reisen
Canada 2016
 
Es ist Juni, seit unserem letzten Besuch in Canada ist knapp ein Jahr vergangen und wir fiebern wieder der ewig weiten Natur, wilden Flüssen, Seen, Canyons und wilden Tieren entgegen.                                   
 
Dieses Jahr hatten wir uns für nur 2 Stationen entschieden. Die ersten 10 Tage wollen wir im wohl ältesten Nationalpark von Canada verbringen. Banff, für uns das Tor in die Rocky Mountains , ist immer eine neue Entdeckung wert. Gelegen am Bow River, gibt es hier weitläufige Feuchtgebiete wo man immer eines der vielen Tiere entdecken kann. Und so sahen wir auch
schon am 2. Tag im  Bow Valley,  unseren ersten Schwarzbären, eine Bärenmutter mit ihrem Jungen. Das Junge, wohl ca. 2 Jahre alt, war schon relativ eigenständig und wird wohl noch dieses Jahr die Mutter verlassen. Wildnis, beobachten, Genießen und lernen. Lernen heißt die Tiere zu verstehen,
zu akzeptieren und vor allem zu respektieren.

 
        Aber es gilt mehr zu entdecken. Und so sind wir schon am nächsten Tag wieder in den weiten Wäldern der Rockys unterwegs. Wie schon erwähnt, ist Canada bekannt für seine vielen türkisfarbenen Seen. Und so sind wir noch einmal zum Lake Louis und Moraine Lake gefahren. Den beiden wohl bekanntesten Seen. Lake Louis mit seinem berühmten  Fairmount Chateau und wohl zig-tausenden Touristen aus aller Herren Länder. Schön anzuschauen, aber nichts für uns und so ziehen wir auch schon wieder weiter, da wir nicht wegen der vielen Touristen knapp 8000km  geflogen sind.

 
Canyons, wild voller Energie und unbezwingbar.  Beeindruckend stehen wir immer wieder mit einem ehrfürchtigen Blick vor der unbezwingbaren Energie des Wassers  an den Stromschnellen.

 
Ein weiterer Tag war geplant in Richtung Jasper. Das ist ein nördlich von Banff gelegener Nationalpark, welchen wir über den Icefield Parkway erreichten. Diese beiden Nationalparks bilden ein riesiges zusammenhängendes Gebiet. Mit dem Auto unterwegs sollte man die Tankanzeige im Auge behalten. Strecken von mehr als 100km ohne Ortschaft oder Tankstopp sind hier keine Seltenheit. Und so fuhren wir auch nur knapp 80km bis zur ersten Kreuzung mit dem Highway Nr. 11,             80km nördlich von Lake Louise.
 
        Hidden Ridge Resort in Banff, unsere Unterkunft für die 10 Tage, oberhalb der Stadt am Waldrand gelegen, belohnte uns an einem Nachmittagsspaziergang mit einem jungen, ca.3 Jahre alten „Teenager“. Ein Schwarzbär, der unsern Weg nicht weiter als 20m entfernt kreuzte. Mit einem etwas mulmigen, aber auch freudigen Gefühl beobachten wir den Bären. Respektvoll hielten wir Abstand und konnten ihn dadurch eine Weile beobachten wie er furchtlos durch die Wälder streift. Als er uns bemerkte verschwand er sofort im Unterholz. Und das sollte man unbedingt als Wanderer beachten. Willst du die Wildnis kennen lernen, Beachte, dass du nur ein Teil davon bist und nicht über Ihr stehst. Der Mensch oder auch Tourist, ist für den Bären uninteressant, solange du ihn respektierst und nicht bedrohst oder erschreckst. Etwas was wir bei vielen Touristen am Straßenrand beobachteten war, dass sie mit riesigen Teleobjektiven fotografierten und möglichst 5m an den Bären ran wollten. Und dann am besten noch die Jungbären streicheln. Ich habe gelernt, dass solange ein Tourist zwischen mir und dem Bären ist, ich auf sicherer Seite bin.
 
    Und so kam es dann auch schon wieder, dass die ersten 10 Tage unseres Urlaubes rum waren. Aber wir hatten noch eine Station. Calgary, bekannt für die olympischen Winterspiele, hatte uns mit einer weltweit größten  Veranstaltung gelockt.  Stempede, das größte Rodeo der Welt mit dem höchsten Preisgeld für die Gewinner. Eine riesige Arena, überdachte Hallen mit Ausstellern aus ganz Canada und einem riesigen Fuhrpark an Schaustellern und Karussellen. Das Gelände ist riesig und die ganze Stadt feiert ein beeindruckendes Fest, dass am ersten Tag mit einer großen Parade beginnt.
 
 
    Rodeo, Wagenrennen, sogenannte Chuck Wagon und viele weitere Darbietungen über das Leben richtiger Cowboys sowie Cowgirls wurde vor tausenden Schaulustigen geboten. Auch die Young-Cowboys machten schon, nicht älter als etwa 8 Jahre, mit. Wohl nicht so gefährlich wie die Gr0ßen, aber dennoch beeindruckend präsentierten Sie ihr Können an wilden Ponys. Hochachtungsvoll zog ich vor diesen Kids meinen Hut.
 
Ja, Canada 2016 geht mit einem freien Tag zum Bummeln in der Stadt zu Ende.      Ein Fazit wie nach jedem Urlaub: Es war wieder beeindruckend, spannend und wir wissen dass wir noch lange nicht alles in diesem weiten Land gesehen haben.
 
See you next year 2017.
 
Viele liebe Grüße von Steffen und Heike Hofmann
 
aus Sonneberg/Thüringen
 

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